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Veranstaltungen und Ausstellungen

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Krippenwerkstatt besuchen
6-0461-070Führung durch die Krippenwerkstatt in Altmünster
Wo gibt es die Möglichkeit, das ganze Jahr über eine Krippenwerkstatt zu besuchen und dem Krippenbauer und Figurenschnitzer bei seinem Hobby über die Schulter zu schauen?
Auf mehrfache Anregung und vieler Anfragen will ich Interessierten die Möglichkeit geben, sich direkt in meiner Krippenwerkstatt in Altmünster umzuschauen. Hier sehen Sie, wie eine Krippe entsteht, wie Figuren aus einem Stück Holz geschnitzt werden und wie Krippenzubehör in seine Form gebracht wird. Zudem erleben Sie eine einzigartige Atmosphäre in diesem Gebäude. Auch hier gilt mein Grundsatz: kein Verkauf, die Besichtigung ist kostenlos, völlig unverbindlich und prinzipiell jederzeit möglich, doch bitte ich auf alle Fälle um Terminvereinbarung.

Kripperlroas im Salzkammergut

In der Zeit zwischen 26. Dezember und 2. Februar (Maria Lichtmeß) gibt es alljährlich im Salzkammergut die traditionelle Kripperlroas. Ein paar Stationen möchte ich hier aufgreifen und besonders empfehlen, die durchaus auch selbständig besucht werden können:

In Altmünster zählt in jedem Fall die Schwanthaler Kirchenkrippe in der Pfarrkirche (durch Haupteingang!) als Fixpunkt der Kripperlroas und in der Viechtau, im Ortsteil Neukirchen bei Altmünster oder die Gschwandthäusl-Krippe, eine bewegliche Krippe im Besitz der Familie Harringer.

In Ebensee (Plan links) gibt es noch eine größere Anzahl an privaten Krippen zum Anschauen, wobei ich die Krippe von Franz Frey besonders schätze, aber auch die Krippe in der Pfarrkirche, die Loidl-Krippe oder die Krippe der Familie Daxner, neben allen anderen.
Die Pendler-Krippe der Familie Mitterndorfer ist bis auf Wiederruf leider nicht zu besichtigen.

Leider nimmt allgemein die Zahl der an der Kripperlroas offiziell teilnehmenden Familien zunehmend ab und es werden immer weniger der ursprünglichen, alten Krippen in Privathäusern zum Anschauen.
Zudem bemühen sich zunehmend öffentliche (und geförderte) Institutionen, Gemeinden und Tourismusgesellschaften, die Kripperlroasen neu zu erfinden und kommerziell (teilweise gar mit Eintritt) zu vermarkten, was für die Wirtschaft belebend wirken mag, mit dem traditionellen Brauchtum allerdings weniger zu tun hat. Vielleicht liegt darin der Grund, daß die privaten Krippen immer mehr in den Hintergrund treten?

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